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Tommy & Rosa

Unser Reisetagebuch

Fiji/ Viti Levu

27. März - 6. April 2006

Gefahrene Kilometer: 0 km mit unseren Motorrädern (die sind per Schiff auf dem Weg nach Los Angeles), circa 750 km mit Mietauto
 

Momi Bay
Nach drei Stunden Flug landen wir spät abends in Nadi. Vom herbstlich- kühlen Auckland kommen wir nun auf die tropischen Fijis, und die schwüle Hitze erschlägt uns fast. Wir haben unser Zelt dabei, aber schon jetzt haben wir bedenken, ob das hier Spaß machen wird...
Per Shuttlebus fahren wir nach Momi- Bay, etwa 40 km außerhalb. Dort gibt es ein Resort, in dem man für 10,- FD (Fiji- Dollar) zelten kann. Die erste Nacht dürfen wir in einem Zimmer schlafen - ohne Aufpreis!
Eigentlich wollten wir in diesem Resort eine ganze Weile bleiben - zum Relaxen, Schwimmen,...einfach mal Urlaub machen, aber wir merken gleich am ersten Tag, daß wir das nicht aushalten werden. Wir sind enttäuscht von dem Resort: Es gibt keinen richtigen Strand und selbst bei Flut müsste man Hunderte von Metern ins Meer laufen, bevor man schwimmen könnte. Wir vergehen nachts fast in unserem Zelt, so heiß ist es hier, und wir können auch nicht schlafen, weil neben unserem Zelt die ganze Nacht ein Kompressor läuft und der Platz hellerleuchtet ist... Und - das Resort liegt am A... der Welt. Das bedeutet: Keine Gelegenheit zum Einkaufen - eigentlich müssten wir jeden Tag im Resort "Essen gehen"! Das machen wir nur am ersten Tag mit dem Frühstück - für 15,- FD bekommen wir Kaffee, Toast und Marmelade. Danach machen wir`s anders - nicht weit vom Resort ist ein kleiner Krämer- Laden, und die Besitzerin macht leckere "Roti" - Pfannkuchen und erklärt sich auch bereit, uns Kaffee zu kochen... Mittags gibt´s dann chinesische Nudeln - auch nicht schlecht!

Wieder mobill
Mit dem Bus fahren wir nach Nadi, und dort mieten wir uns kurzerhand ein Auto für zehn Tage. Dann buchen wir unseren Flug um - mehr als zwei Wochen wollen wir hier doch nicht bleiben! Froh, endlich wieder mobil zu sein, packen wir unsere Sachen, um die Insel zu erkunden.
An der Coral Coast, kurz vor Sigatoka, fragen wir im Fijian Resort nach den Zimmerpreisen: 470,- FD inklusiv Frühstück, Vollpension kostet noch mehr. Wir sind sprachlos, irgendwie hätten wir´s uns auf den Fijis doch etwas billiger vorgestellt. Dankend lehnen wir ab. Trotzdem werden wir gefragt, ob wir uns das Resort anschauen wollen - mit einem Besucherausweis darf man an den Resort- eigenen Strand. Das hört sich gut an, und kurze Zeit später haben wir uns nur vier Kilometer weiter in einem einfachen, aber sauberen Gästehaus ("Ocean Breeze Resort") für 35,- FD einquartiert...

Golden Resort
Nach ein paar schönen und erholsamen Tagen am Exklusiv- Strand und Einkaufsbummel in Sigatoka fahren wir weiter - schließlich wollen wir die Insel ja umrunden...
Wir sind froh, daß wir das Auto haben, denn sonst wäre uns doch Einiges entgangen:
Die Landschaft ist schön - Dschungel, Meer und Berge. Es ist Sonntag, und die Menschen haben ihre besten Kleider an, um in die Kirche zu gehen: Männer tragen Rock, Hemd und Krawatte, die Damen haben farbenfrohe Kleider an. Viele winken uns freundlich- lachend zu, wenn sie uns als Ausländer erkennen.
Nahe Rakiraki, im Norden der Insel finden wir das Golden Resort - da ein kühler Wind geht, probieren wir´s noch mal mit Zelten. Abends werden wir zum Kava- trinken eingeladen - ein selbstgebrautes traditionelles Getränk mit milchigweißer Farbe und gewöhnungsbedürftigem Geschmack. Es ist ein netter Abend - Die Fijianer lachen gern und oft, und wir haben unseren Spaß mit ihnen. Im Resort machen wir die Bekanntschaft mit den Backpackern Linsey und Vincent aus England, und wir nehmen die beiden am nächsten Tag mit nach Lautoka. Dort quartieren wir uns in dasselbe Hotel ein, und verbringen die Abende gemeinsam mit Biertrinken und Erzählungen.
So enttäuscht wir anfangs waren, so gut hat es uns schließlich dann doch noch gefallen... Aber wir sitzen wie auf Kohlen: Genug Pause, wir vermissen unsere Kälbchen, und freuen uns auf den Tag, an dem die Reise weiter geht ....

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