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Tommy & Rosa

Unser Reisetagebuch

Kanada - Teil 3

Stewart - Jasper Nationalpark - Icefields Parkway - Banff Nationalpark - Glacier Nationalpark - Vancouver - Vancouver Island

15. - 26. August 2006

Gefahrene Kilometer: 2720 km
Strecke: Hyder (Alaska) > 37a, 37, 16 Stewart, Cranberry, Terrace, New Hazelton, Smithers, Houston, Burnslake, Prince George, Mc Bride, Jasper > 93, 1 Saskatchewan, Lake Louise, Golden, Revelstoke, Sicamus > 97a, 97, 97c Grindrod, Armstrong, Vernon, Kelowna, Merritt > 5 Hope, Vancouver > Faehre Nanaimo/ Vancouver Island > 1, 4 Parksville, Port Alberni, Tofino, Ucluelet, Port Alberni, Ladysmith, Duncan, Victoria

Wieder in Kanada
Endlich koennen wir uns von dem urigen Oertchen Hyder in Alaska losreissen. Das Wetter ist gar nicht mal so schlecht, zwar kuehl, aber es regnet nicht, die Sonne zeigt sich sogar! Da wir frueh morgens unterwegs sind, sind auch die Baeren noch aktiv - gleich dreimal sehen wir Schwarzbaeren am Strassenrand! Der Cassiar Highway nach Sueden ist toll. Landschaftlich wegen den hohen Bergen, fahrerisch wegen den Kurven und weil wenig los ist. Trotzdem biegen wir auf einen staubigen Forstweg ab, der aber spaeter wieder in eine geteerte Strasse muendet. Den kleinen Umweg machen wir, da wir von weissen Schwarzbaeren hoerten, die es in der Gegend um "Terrace" geben soll. In New Aiyansh, einem Indianer- Dorf machen wir Mittagspause, kurz danach stoppen wir im "Nisga's Memorial Lava Bed Provincial Park" - einem Tal bedeckt von einem riesigen Lavafeld. Dort sprechen wir einen Ranger an wegen den weissen Baeren. Er sagt, dass die Baeren sehr scheu sind, und es kaum moeglich ist, sie zu Gesicht zu bekommen, ausser vielleicht auf der Muellhalde... Dort wollen wir aber nicht unbedingt hin...
Der Umweg lohnt sich trotzdem, denn die Strasse fuehrt durch das beeindruckend grosse Lavafeld, vorbei an tuerkisgruenen Fluessen, Bachlaeufen und Seen.
In Terrace halten wir, um die Tanks und unsere Essensvorraete aufzufuellen - es ist die erste Stadt seit langem mit grossen Supermaerkten.
In Hazelton finden wir einen guenstigen Zeltplatz bei einem Motel fuer 12,- die Nacht inklusiv Dusche. Wir haben schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass die privaten Campingplaetze guenstiger als die staatlichen sind, und dafuer aber sogar mehr bieten, wie Dusche, normale Toilette statt Plumpsklos, und manchmal sogar "Wireless Internet". So wie in Hyder auch, wird uns empfohlen, unser Essen aus den Aluboxen zu nehmen und in der Waschkueche aufzubewahren - die Baeren hier scheinen sehr hungrig zu sein! Wir bekommen dieses Mal aber keinen zu Gesicht...

Prince George
Der Weg nach Prince George ist unspektakulaer, anfangs noch recht schoen, an Bergen mit Gletschern vorbei, dann wird's aber zunehmend flacher und damit langweiliger. In der Tourist- Info finden wir den richtigen Campingplatz fuer uns: Mit "Wireless Internet" und "Carwash". Die Waesche der Kaelbchen mit Reinigungsmittel und Hochdruckstrahler ist bitternoetig - sie sind total zugeschlammt! Der Dreck tut den Mopeds nicht sonderlich gut, und wir sind froh, als wir sie wieder halbwegs sauber haben...

Rocky Mountains
Wir sind noch nicht mal richtig aus der Stadt, da faengt schon wieder eine staubige Baustelle an. Die nette Dame, die den Verkehr auf unserer Seite regelt (hier gibt es keine Baustellenampeln, sondern jemand steht da mit einem Schild), erzaehlt uns, dass die Strasse zwar problemlos befahrbar waere, aber ein "Pilot- Car" eingesetzt wird, dem man hinterher fahren muss. Und der Grund dafuer: Damit man nicht so schnell fahren kann und somit nicht so viel Staub aufwirbelt!
Je mehr wir uns den Rocky Mountains naehern, um so schoener wird's wieder, kurz vor Mt. Robson Park finden wir einen tollen Campingplatz direkt am Fluss, machen Lagerfeuer und beobachten die Lachse beim Springen.

Jasper-, Banff und Glacier Nationalparks
Schon um 6.00 Uhr frueh sind wir auf den Beinen, um 7.30 Uhr sind wir unterwegs Richtung Jasper Nationalpark. Wir haben heute eine lange Strecke vor uns, darum hat uns der Wecker so frueh geweckt.
Wir fahren direkt auf Mount Robson zu - ein hoher und markanter Berg. Der Eintritt in den Nationalpark kostet 18,- CAD und gilt bis zum naechsten Tag um 16.00 Uhr. Im Touristen- Staedtchen Jasper erfahren wir in der Tourist- Info, dass hier in Jasper nichts umsonst ist - normalerweise gibt's immer kostenlosen Internetzugang in der "Library" (Bibliothek), hier muss man selbst dort dafuer bezahlen - 2,50 CAD fuer 20 Minuten.
Aber wir geniessen den kurzen Besuch im Jasper Nationalpark mit seinen schoenen Bergen und Felsformationen. Ein Abstecher fuehrt uns am Medicine Lake vorbei zum Maligne Lake. Die Strasse fuehrt in motorradfreundlichen Kurven entlang des Maligne River. Eine Schwarzbaerfamilie verursacht ein kleines Verkaehrschaos, als sie gemuetlich die Strasse ueberquert. Bergziegen klettern auf den Felsen und ein "Ground Squirrel", ein Erdhoernchen versucht hartnaeckig, uns unser Mittagessen streitig zu machen - es sitzt auf dem Picknicktisch und zerrt ohne Furcht und sehr hartnaeckig an unseren Vesperbroten! Da es sich einfach nicht vertreiben laesst, kriegt's halt auch ein Stueck Brot ab...
Die 93A ist eine kleine Nebenstrasse, von der ein sehr enges, kurviges Holperstraesschen Richtung Moab Lake fuehrt, zum Fuss des Berges "Mount Edith Cavell". Die Strasse macht viel Spass, endlich mal wieder Kurvenspass ohne Ende, die Aussicht oben allerdings enttaeuscht uns ein wenig - da hatten wir mehr erhofft... Zurueck auf der 93A halten wir noch kurz an den Wasserfaellen "Athabasca Falls", bevor's wieder auf die vielbefahrene Hauptstrasse geht. Dort passieren wir das Icefield Centre ohne Anzuhalten. Von dort gibt es organisierte Touren auf den beeindruckenden Athabasca Gletscher - zu Fuss oder mit einem Monstrum von Fahrzeug.
Dann verlassen wir schon wieder den Nationalpark. Der Eintrittspreis gilt auch fuer den Banff Nationalpark, den wir anschliessend durchqueren. Der Highway 93 wird auch "Icefields Parkway" genannt und fuehrt durch eine atemberaubende Bergwelt. Die Berge sind ueberzogen von Eisfeldern, Gletscher winden sich ins Tal. Der Banff Nationalpark gefaellt uns fast noch besser als der Jasper! Leider haben wir uns mal wieder ein Wochenende ausgesucht - es ist besonders viel los in den Nationalparks, und als wir in Lake Louise nach einem Campingplatz fragen, ist alles ausgebucht.
Also weiter, obwohl wir schon genug haben fuer heute...
Der Verkehr staut sich den Weg hinunter zur Ortschaft "Golden", die grossen Wohmobile und "Fitfh Wheeler" (lange Wohnwagen, gezogen als Auflieger von Pick- Ups) haben Muehe, um die steilen Kurven zu kommen. In Golden endlich ist der Tag zu Ende - wir finden dort einen Zeltplatz.
Eigentlich ist die Strecke durch den Glacier Nationalpark sehr schoen, wenn nicht der Verkehr waere... Anstatt gemuetlich zu fahren und die Landschaft zu geniessen, muessen wir uns dem hohen Verkehrsaufkommen anpassen und schneller fahren, wie wir eigentlich wollen... Wir biegen auf die 97A ab. Anfangs ist wenig los, es geht an schoenen Seen vorbei, doch dann muessen wir durch Staedte hindurch, und an jeder Ampel halten, denn "gruene Welle" kennen die Kanadier nicht... Die 97C durch endlosen Forstwald dagegen ist wieder ruhiger, dafuer gibt's hier gar nix, kein Rastplatz, geschweige denn einen Platz zum Zelten. In Marrett schlagen wir dann unser Zelt auf dem staedtischen Campingplatz auf.
Der Highway Nr. 5, den wir am naechsten Morgen nehmen, kostet Maut, aber 10,- CAD ist nicht die Welt, und wir geniessen die ruhige Strasse. Der Verkehr wird aber immer schlimmer und 30 km vor Vancouver kommen wir ganz zum Stehen. Wir machen's den Harley- Fahrern nach, die auf dem Standstreifen fahren. Die sind sehr freundlich, geben uns mit Zeichen zu verstehen, dass wir ihnen folgen sollen, und sie zeigen uns einen guten Weg, der um den Stau herumfuehrt.

Wieder in Vancouver
Problemlos finden wir Robbie's Haus wieder, den wir schon am Anfang unserer Kanada- Reise fuer ein paar Tage besucht hatten.
Wir bleiben einige Tage in Vanouver, um wichtige Dinge zu erledigen. Die Ketten sind nach 27.000 km fertig, und die Gabelsimmerringe sind bei beiden Motorraedern seit laengerem undicht. Unser Notebook muss endlich in Reparatur - die Ladekabel- Buchse hat einen Wackler, wir koennen nur noch mit Muehe die Akkus laden. Also genug zu tun. Als erstes sind die Gabelsimmerringe dran - Tommy baut in Robbie's Garage die Gabelholme an der ersten Maschine aus, und wir duesen mitsamt den Ersatz- Simmerringen im Gepaeck zum BMW- Haendler. Der ist so nett, und wechselt die Dichtringe fuer einen guten Preis, und wir muessen nur eine Stunde warten. Zeit genug, um zum Toshiba- Service zu fahren, um das Notebook zur Reparatur zu bringen. Wir sind froh, dass wir noch Garantie haben, aber der Service- Center in Vancouver ist leider nicht fuer uns zustaendig - internationale Garantiefaelle werden nur in Toronto repariert! Wir bekommen die Telefonnummer in Toronto mit, und die Info, dass das Notebook per Kurier abgeholt und wieder gebracht wird - na prima, hoert sich gut an.
Die ersten Simmerringe sind gewechselt, also zurueck zu Robbie, einbauen, beim anderen Moped ausbauen, wieder zu BMW, wieder warten. Abends rufen wir bei Toshiba in Toronto an, die Adresse wird aufgenommen, dann kommt die Frage nach dem Defekt. Rosa schildert das Problem, um prompt die Antwort zu bekommen, dass genau dieses Teil nicht unter Garantie faellt... Reparatur kostet an die 200,- CAD + Kurierkosten von 160,- CAD. Wir ueberlegen erst mal, und kommen zu dem Schluss gleich ein neues Notebook zu kaufen. Wie alle Elektronik- Artikel sind die viel billiger als in Deutschland. Der alte bleibt bei Robbie, er nimmt ihn bei Gelegenheit mit nachhause.
Am naechsten Tag geht's also wieder in die Innenstadt, im "Future Shop" erstehen wir fuer 900,- CAD einen 14" Acer mit 100 GB Festplatte, CD- und DVD- Brenner. Damit ist er kleiner, leichter als der alte, und besonders einen DVD- Brenner haben wir oft vermisst - wenn man hunderte Digitalbilder in hoechster Qualitaet auf CDs brennen will, wird man nicht fertig....
Zurueck bei Robbie, wechselt Tommy die Kettensatze an den Kaelbchen, Rosa verkruemelt sich mit dem Notebook, laedt Programme und Dateien auf das neue Notebook.
Zum Kettenwechsel bockt Tommy Rosa's Dakar hoch, ploetzlich ist eine Oellache unter dem Motorrad! Es scheint vom hinteren Federbein zu kommen! Ach herje... Saubermachen, nochmal gucken - tatsaechlich, da tropft's... Mist... Die treuen Kaelbchen haben inzwischen ueber 90.000 km auf dem Buckel und ausgerechnet jetzt, wo's Richtung Suedamerika gehen soll, kommen die ersten groesseren Probleme! Wir setzen uns vor den PC, posten einen Hilferuf im ADVRider- Forum, und bekommen viele Antworten mit Adressen. Wir schreiben die Firmen an, fragen nach Preisen und Lieferzeiten.
Als wir mal wieder unter Rosa's Dakar gucken, ist alles trocken - aufgehoert zu tropfen? Durch Zufall entdecken wir dann, dass noch eine Stelle am Motorrad Oel kleckert: Da der Dichtring am Oeleinfuellstopfen nicht richtig sitzt, tropft Oel raus, wenn das Motorrad mit laufendem Motor auf dem Seitenstaender steht! Das Problem ist schnell behoben, dann verfolgen wir die Spur, die das Motoroel gezogen hatte - wir haben Glueck! Es war nicht das Federbein, was tropfte, sondern es war nur Motoroel aus dem undichten Oeleinfuellstopfen!!
Trotz allem bestellen wir ein Oehlins- Federbein, fuer Tommy's Kalb, denn die Feder an seinem Federbein macht schon wieder schlapp. Er hatte zwar in Australien eine staekere Feder einbauen lassen, aber die taugte wohl nichts.
In der Zeit bei Robbie werden wir verwoehnt, einmal laedt Robbie uns zum Essen ein, dann bringt er leckere Wurst und Brot vom italienischen Supermarkt um die Ecke. Wir duerfen ein grosses Paket an aussortierten Sachen bei ihm lassen - irgenwann nimmt er's mit in unsere Heimat. Als wir uns verabschieden, ist klar, dass wir nicht das letzte Mal hier sind, denn wir wollen ihn und Kanada unbedingt wieder einmal besuchen!

Vancouver Island
Von Horseshoe Bay geht die Faehre nach Nanaimo auf Vancouver Island. Die Fahrt bei schoenstem Wetter dauert 90 Minuten, die Motorraeder muessen nicht mal verzurrt werden, so ruhig ist das Wasser hier. Unser Ziel fuer heute ist Tofino, aber die Damen von der Touristinfo raten uns ab, dort nach einem freien Campingplatz zu suchen, es sei alles ausgebucht. Trotz allem fahren wir in die Richtung, dann werden wir eben auf dem Weg dorthin was suchen. Der Highway Nr. 1 Richtung Norden ist nichts Besonderes, vierspurig, viel Verkehr, schnurgerade. Dann biegen wir auf das Straesschen Nr.4 Richtung Tofino ab und schlagartig wird's schoener: Kurvige Strecke durch ueppig gruenen Regenwald. Am "Cathedrale Crove" stoppen wir - hier ist der Wald uralt, beeindruckend dicke mit Moos bewachsene Baumstaemme ragen in den Himmel. Als wir zu den Mopeds zurueckkehren, stehen zwei weitere Motorraeder mit europaeischem Kennzeichen daneben. Bruno und Stephan machen eine dreimonatige "Adventure- Tour" durch USA, Kanada und Alaska. Die netten Schweizer mit einer BMW R 1150 GS Adventure und einer KTM 950 Adventure sind uns schon mal begegnet - sie warteten auf die Faehre in Skagway, die wir dort verliessen.
Kurz nach Port Alberni schlagen wir unser Zelt auf - zwar hat uns Peter, der in Port Alberni wohnt, eingeladen, aber wir haben uns erst fuer morgen bei ihm angemeldet und wollen deshalb nicht schon heute auftauchen.
Die Strasse nach Tofino geht so weiter, wie sie angefangen hat - Kurven ohne Ende, wunderschoener Regenwald. Tofino ist zwar ein sehr touristisches Oertchen, gefaellt uns trotzdem sehr. Als wir durch die Strassen bummeln, werden wir angesprochen: "Des isch aber nett, dass mer mol widder Schwaebisch hehre!" Es stellt sich heraus, dass die zwei Ehepaare aus Rosa's alter Heimat "Schwenningen" kommen, und sogar gemeinsame Bekannte haben! Eine nette Begegnung und ein leichtes Heimwehgefuehl bei Rosa, das aber schnell wieder vergeht, als wir am wunderschoenen Strand "Long Beach" anhalten. Was fuer ein toller Blick - tiefblaues Meer, Sonne, strahlendblauer Himmel und dann diese Nebelwolken! Am liebsten wuerden wir genau hier unser Zelt aufstellen, die Leute vertreiben und ein paar Tage bleiben...
Nachdem wir auch das Oertchen Ucluelet kurz besucht haben, fahren wir nach Port Alberni zu Peter. Er ist zwar in Kanada geboren und aufgewachsen, aber seine Eltern sind Deutsche, und er ist zweisprachig aufgewachsen. Sehr oft ist er in Deutschland, er hat sogar eine zeitlang dort gelebt und studiert. Wir bekommen eine eigene Wohnung - das Elternhaus, in dem er lebt, ist gross. Der Garten ist riesig und beherbergt neben Gemuesegaerten, Pfirsich-, Aepfel- und Pflauemnbaeumen auch noch Huehner und Gaense! Peter faehrt eine kleine Kawasaki- Enduro, allerdings ist sie zu klein fuer die Strasse, deshalb will er naechstes Jahr eine BMW R 1200 GS kaufen.
Abends sind gute Freunde eingeladen - Ralf und Liz - zu einem herrlichen Essen. Es gibt Lachs vom Grill, Shrimps in Currysauce und Salat! Wir lassen uns gerne von Peter ueberreden, noch einen weiteren Tag zu bleiben. Er will uns eine schoene Schotterstrecke in den Bergen zeigen. Rosa entscheidet sich lieber fuer den Liegestuhl unterm Apfelbaum, also wird's eine reine Maennertour - Peter, Tommy und Warren. Warren ist der Sohn von Ralf und Liz, er faehrt eine leichte Cross- Maschine. Die Tour ist klasse, fuehrt ueber staubige Forststrassen und holprige Wege hinauf auf ueber 1000 m Hoehe, vorbei an klaren Seen. Die BMW kommt oefter an ihre Grenzen und setzt auf - Rosa ist ganz froh, dass sie im Liegestuhl geblieben ist, als sie das hoert...
Abends gibt's grosse Steaks und wieder die leckeren Shrimps, zum Dessert Rosa's selbstgebackenen Apfelkuchen.
Dann verabschieden wir uns am naechsten Morgen von unserem netten Gastgeber Peter und verabreden ein Wiedersehen irgendwann einmal in Deutschland.
Als wir in Victoria ankommen, bereuen wir, dass wir nicht mehr Zeit haben - unsere Faehre wartet schon. Victoria ist ein sehr huebsches Staedtchen, die Haeuser der Innenstadt sind im englischen Stil gebaut. Nachdem wir die Faehrtickets gekauft haben (54,- CAD fuer uns beide), stehen die Zollformalitaeten an. Da wir nun wieder in die USA einreisen, werden Fingerabdruecke gescannt, Fotos gemacht. Dann fahren wir auf die Faehre, verzurren die Motorraeder, gehen auf's Deck und verabschieden uns wehmuetig von Kanada...

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