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Tommy & Rosa

Unser Reisetagebuch

Mongolei - Teil 1

10. Juli - 20. Juli 2005

Gefahrene Kilometer: 339 km
Strecke: Sukhbaatar > Darkhan > Ulan- Bator

Erste Eindrücke
Die Straße ist sehr gut, es gibt weder Schlaglöcher noch Bodenwellen. Wir geniessen noch einmal perfekten Asphalt, denn in der Mongolei sind nur wenige Straßen geteert, der Rest ist meist Piste. Es gibt viel zu sehen, zum Einen die wunderschöne unverbaute Landschaft (die Mongolei ist eines der dünnbesiedelsten Länder der Erde), zum Anderen die Menschen. Sie lächeln viel und winken uns zu. Wenn wir anhalten, kommen sie her und schauen, aber sie sind nicht aufdringlich, sondern einfach nur interessiert und überaus freundlich.
Etwa 40 km nach der Grenze suchen wir einen Zeltplatz und werden an einem Flüsschen schnell fündig. Hier halten viele an, um sich im Wasser abzukühlen. In Russland hätten wir niemals einen solchen Platz zum Zelten ausgesucht, aber hier ist es kein Problem. Ein Mongole, der mit seiner Familie eine Pause am Bach macht, kommt und schaut uns zu, wie wir auspacken und unser Zelt aufbauen. Er möchte helfen, bläst Tommy´s Matte auf und hält die Schnüre bereit zum Abspannen.
Wir teilen uns die Wiese mit Kühen, Ziegen und Schafen. Auch der Besitzer der Tiere schaut vorbei. Er setzt sich schweigend neben uns, schaut uns zu und nimmt gerne den angebotenen Tee an. Später bringt er uns mongolische Spezialitäten - das muß wohl "Airag", vergorene Stutenmilch (schmeckt sehr lecker, wie Kefir) und "Aaruul", getrockneter Magerquark (besonders aus Ziegenmilch sehr gewöhnungsbedürftig) sein. Er ist mit seinem Pferd gekommen und besteht darauf, daß jeder von uns eine kleine Runde darauf dreht!
Die Nacht ist ausgesprochen ruhig, niemand stört uns und wir fahren am nächsten Morgen bald los. Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich schön. Es gibt nur wenige Wälder, die hohen Berge sind mit kurzem Gras überzogen, und die Weitsicht ist grandios. Die Mongolei ist ein Hochland, ca. 80% des Landes liegen über 1000 m. Der höchste Berg des Landes ist mit 4374 m der Chujten uul im Altai. Der niedrigste Punkt ist immerhin 532 m hoch und liegt im Dornod- Aimak.
Wir fahren an vielen Jurten ("Ger") vorbei. In ihnen leben Bauern und Nomaden, die ihre Tiere hier weiden lassen. Wir sehen viele Herden: Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen und tatsächlich auch eine Kamel- Herde!

Ulan- Bator
Wir erreichen den Stadtrand von Ulan- Bator, und es schlägt uns ein eigenartiger Geruch entgegen: Hammel! Zum Nadaam- Fest schlachtet jeder ein Schaf, und die Felle werden in der Sonne zum Trocknen ausgelegt.
Es scheint, als ob wir die einzigen sind, die in die Stadt fahren, uns kommt eine Blechlawine entgegen. Die Menschen fahren zu dem Ort etwa 40 km außerhalb, wo die Wettkämpfe zum Nadaam- Fest stattfinden. Die Polizei hat viel zu tun, denn sie muß immer wieder die Straße sperren, wenn mal wieder eine Nobelkarosse mit irgendwelchen VIP´s an der Kolonne vorbeibrausen will.

Khan- Bräu
Als erstes steuern wir das "Khan- Bräu" an. Wir haben Hunger auf Schnitzel mit Pommes, das wir nach 3 Monaten auf Reise doch schon manches Mal vermissen. Und wir haben Glück: Die Speisekarte dieses deutschen Lokals gibt noch mehr her: Fleischkäse, Sauerbraten, Spätzle...Und das Bier, das nach deutschem Reinheitsgebot hier in der Mongolei gebraut wird, schmeckt ebenfalls hervorragend!
Das Khan- Bräu ist ein Treffpunkt für die vielen europäischen Touristen, die momentan in der Stadt sind.

Kein Platz für uns in Ulan- Bator
Wir werden von Vait Scholz angesprochen, einem Deutschen, der schon jahrelang in der Mongolei lebt, Motorräder vermietet und Touren organisiert. Er sagt, daß wir Pech haben werden, wenn wir am Nadaam- Fest eine Unterkunft suchen. Das bestätigt uns auch Enkhee, den wir per SMS um Hilfe bitten. Auch die Familie, die uns eingeladen hatte, erreichen wir nicht. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als außerhalb der Stadt einen Zeltplatz zu suchen und auf den Besuch des Nadaam- Fests zu verzichten.
Nur 10 km außerhalb finden wir einen ruhigen und schönen Platz am Flußufer und bauen dort unser Zelt auf. Hier bleiben wir zwei Nächte. Tommy wechselt die Zündkerzen und wäscht mal wieder den Staub aus den Luftfiltern, Rosa wäscht Wäsche, filtert Wasser mit dem Katadyn- Filter zum Trinken. Wir hatten vergessen, Vorräte für diese zwei Tage einzukaufen, und haben nur noch ein paar trockene Kekse, altes Brot und zwei Äpfel. Glücklicherweise haben wir uns die überaus leckeren "Trekkingmahlzeiten" für die Mongolei aufgehoben, und können uns so ganz gut verköstigen.

Enkhee
Wir bauen unser Zeltlager ab und fahren mal wieder zum Khan- Bräu. Dort sind wir mit Enkhee verabredet, der für uns ein günstiges Hotel suchen will. Mit ihm fahren wir zu seinem Büro. Er arbeitet für die Mongolian Kickboxing Association. Dort telefoniert er ein bisschen und findet ein Zimmer für 20000 Tugrik, etwa 15,- EUR mit Garage für unsere Motorräder. Er begleitet uns noch zum Hotel, dann verabschieden wir uns. Hoffentlich sehen wir ihn wieder, denn er ist ein sehr sympathischer Kerl und hat uns trotz Zeitmangel geholfen!

Motorrad- Reisende
Das Hotelzimmer ist groß, sauber und schön eingerichtet. Hier wollen wir 3 bis 4 Tage bleiben, um uns die Stadt anzusehen. Das Zentrum ist gut zu Fuß zu erreichen, und so wandern wir Richtung Stadtmitte. Das Khan- Bräu zieht uns magisch an, und so sitzen wir bald wieder dort, trinken Bier und testen weiter die Gerichte auf der Speisekarte. Eine BMW R 1150 GS mit holländischem Nummernschild steht vor der Tür. Martine ist mit seiner Maschine in die Mongolei gefahren und führt hier eine Tour.
Wir bummeln durch die Stadt, als wir drei bepackte Motorräder sehen. Es sind Visa und Vesa aus Finnland, die in nur 9 Tagen die 8000 km hierher gefahren sind! Respekt, die Jungs sitzen quasi Tag und Nacht auf ihren Maschinen. Dabei ist auch Kristofer, ein Pole der in Alaska lebt. Er ist alleine mit seiner KTM die schwierige Strecke von Magadan nach Chita gefahren. Nochmal Respekt! Wir sitzen kurz bei einem Kaffee zusammen, aber dann müssen die drei schon wieder los, keine Zeit...

Ochir
Ochir simst uns, er ist in Ulan- Bator angekommen und sitzt bei den Behörden, um seine Teneré, die er aus Deutschland mitgebracht hat, anzumelden. Er kommt kurz vorbei und bringt uns langersehnte Dinge aus Deutschland mit: Eine italienische Esspressomaschine, ein Geschenk von Helmut, als Ersatz für die geklaute, zwei Aufnäher unseres Motorradclubs "Motorradfreunde Denzlingen" und zwei vordere Ritzel, sponsored by Hydraulik Fischer. Danke Euch allen!!
Ochir sehen wir das erste Mal, der bisherige Kontakt beschränkte sich auf Email, SMS und Telefonat. Er fährt nun nach Sukhbaatar, um dort seine Familie zu besuchen, und um Carsten und Alex an der Grenze zu empfangen. Gemeinsam kommen sie dann nach Ulan- Bator. Wir warten hier auf die drei, denn wir möchten mit ihnen die Bälle, die wir kurz vor unserer Reise in die Mongolei geschickt haben, Straßenkindern schenken. Danach geht´s endlich los, Ochir wird uns sein Heimatland zeigen!

Sibylle und René
Wir nutzen die Wartezeit und besuchen das National- Historische Museum. Wir wollen die Dinosaurier- Skelette ansehen, die alle in der Gobi gefunden wurden. Beeindruckend!
Dann treffen wir uns mit Sibylle. Sie ist Deutsche und ihr Mann René Österreicher, wohnen aber schon viele Jahre in Ulan- Bator. In die Mongolei sind sie durch eine Hilfsorganisation gekommen, für die sie gearbeitet haben. Die zwei haben viel erlebt: Sie haben Sträflinge und Straßenkinder betreut und einen Kindergarten auf die Beine gestellt. Nun haben sie sich selbständig gemacht und bauen fleißig an einem Gästehaus mit Café und Friseur. Auch öffentliche Duschen für die Bewohner der umliegenden Gers und Häusschen sind geplant, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu duschen. In dieser Gegend gibt es kein fließend Wasser, aber für das Gästehaus haben die beiden einen Brunnen gegraben.
Sibylle lädt uns zu sich nachhause ein. Wir sind hin und weg, denn die beiden haben ihr Holzhaus selbst entworfen und gebaut. Auch die Möbel haben sie in ihrer kleinen Schreinerwerkstatt hergestellt.
Sibylle erzählt uns viel von ihrer Arbeit, den Menschen und von der Stadt. Sie warnt uns eindringlich davor, nachts unterwegs zu sein. Es gibt immer wieder Überfälle auf Touristen. Auch tagsüber ist Vorsicht geboten, Taschendiebe sind unterwegs.
Viel zu schnell vergeht die Zeit bis wir uns verabschieden müssen. Wir wünschen den beiden alles erdenklich Gute mit ihrem neuen Gästehaus!

Mercedes- Werkstatt
Um die vorderen Ritzel zu wechseln, benötigen wir einen Drehmomentschlüssel, den wir nicht im Gepäck haben. Deshalb fahren wir zur Mercedes- Vertretung in Ulan- Bator und fragen dort nach. Natürlich haben sie einen und leihen ihn uns auch gerne aus. Leider haben sie etwas dagegen, daß wir die Ritzel auf ihrem Gelände wechseln. So bleibt uns nichts anderes übrig, als vor an die Straße zu fahren. Dort auf dem Gehweg breiten wir unser Werkzeug aus. Wieder einmal bemerken wir, daß die Mongolen eine ganz andere Mentalität haben wie die Menschen in Russland. Hier bleibt zwar ab und an einer stehen und schaut schweigend zu, aber wir werden in Ruhe gelassen. Selbst ein Betrunkener, der das Motorrad anfassen will, lässt sich problemlos vertreiben.

Noch mehr Motorradreisende
Danach treibt der Hunger uns in ein Restaurant. Dort werden wir von Sjaak angesprochen, ein Extrem- Reisender, der schon über 4 Jahre mit seiner Yamaha R1 (!) auf Weltreise ist. Nun wartet er schon eine Weile auf Doris und Jim, um gemeinsam mit ihnen nach China zu fahren. Mit dem eigenen Fahrzeug nach China zu reisen, ist eigentlich sehr sehr kostspielig und kompliziert. Man benötigt eine Genehmigung der staatlichen Reisegesellschaft, muß einen horrenden Betrag abdrücken und bekommt einen Führer, der immer dabei ist. Die vorgegebene Route darf nicht verlassen werden, und der Zeitplan, der ebenfalls vorgegeben ist, muß eingehalten werden...Die drei werden versuchen ohne diese Genehmigung einzureisen.
Doris ist eine Deutsche, die schon oft alleine mit ihrer BMW unterwegs war, und Jim ein Amerikaner, der seine BMW mit Seitenwagen von der USA in seine Heimat China bringt. Die beiden treffen tatsächlich am selben Tag noch ein, und wir verabreden uns abends auf ein Bier. Wir lernen noch Georg kennen, der mit Angelique, einer Bekannten aus Österreich, unterwegs ist und verbringen einen unterhaltsamen und interessanten Abend. Sjaak ist professioneller Traveller, er kann von seinen Reisen leben. Doris hat einige Artikel in Motorradzeitschriften veröffentlicht und ein Buch geschrieben. Auch sie kann ihre Reisen teilweise davon finanzieren.
Sjaak fragt, ob wir nicht nach China mitkommen wollen - wir brauchen nur Jim zu fragen. Natürlich reizt uns China, aber ohne Vorbereitung und ohne langjährige Reiseerfahrung macht das leider keinen Sinn...

Ausflug aufs Land
Enkhee simst uns. Er hat ein bisschen Zeit, deshalb besuchen wir ihn im Büro. Dort lernen wir Ebo, den Präsidenten der Kick- Boxing Association kennen und Barbara, eine junge Schweizerin, die ein halbes Jahr in der Mongolei verbringt und bei Ebo Unterricht im Kickboxen nimmt. Zur Zeit hat sie Verwandtschaftsbesuch - ihre Mutter, ihr Onkel und Tante machen Urlaub hier. Enkhee lädt uns aufs Land ein. Seine Schwiegereltern besitzen dort ein großes Erholungsheim. Auch seine Frau und die Kinder leben im Sommer dort.
Die Schweizer sind bei dem Ausflug dabei, und wir lernen noch Rudolph Steiner und seinen Dolmetscher Jonny kennen. Rudolph ist ein Filmemacher aus Berlin, der auf Motivsuche für seinen neuen Spielfilm ist. Jonny ist ein lustiger Kerl, der gerne hessisch babbelt- er war einige Jahre in Deutschland.
Wir haben eine Pracht- Jurte für uns, es gibt Airag und Milchtee, dann wird ein Festessen aufgetischt: Schaf aus der Milchkanne! Für dieses Mahl wird eine große Milchkanne schichtweise mit Fleisch und heissen Steinen befüllt, obenauf kommt noch eine Lage Kartoffeln. Die Kanne wird fest verschlossen und aufs Feuer gestellt. Eine richtige Delikatesse und ein traumhafter Tag, an dem wir die berühmte Gastfreundschaft der Mongolen kennenlernen durften!

Marianne und ihre Straßenkinder
Gemeinsam mit Ochir, Alex und Carsten, die inzwischen in Ulan- Bator eingetroffen sind, besuchen wir das Sommercamp einer Gruppe ehemaliger Straßenkinder. Diese Kinder leben mit Betreuern von Help international "Help international" zusammen in einer WG.
Diese christliche Hilfsorganisation kümmert sich in der Mongolei um Straßenkinder, Gefängnisinsassen und Menschen, die von den Müllbergen leben. Die Betreuer arbeiten alle ehrenamtlich, d.h. sie bekommen weder Gehalt noch Taschengeld, sondern Freunde und Familie unterstützen sie. So ist gewährleistet, daß so gut wie das gesamte gespendete Geld den zugedachten Menschen zugute kommt.
Die Mitarbeiter sind mit ganzem Herzen dabei und sammeln sogar Spenden in ihrem Heimaturlaub!
Marianne, eine Schweizerin, begleitet uns. Über Sybille haben wir ihre Telefonnummer erhalten, und sie war sofort begeistert von unserer Idee, den Kindern eine kleine Freude zu machen. Und sie freut sich, daß wir mit unseren Berichten auf die Kinder aufmerksam machen möchten.
Die Kinder erzählen sehr ernst von ihrem Leben bevor sie von zuhause weggingen und auf der Straße gelandet sind. Die Schicksale ähneln sich: Alkoholprobleme bei den Eltern und Gewalt.
Als Straßenkinder waren sie frei, sie hielten sich im Sommer gerne am Fluß auf zum Baden. Die andere Seite war, daß sie Hunger litten, und sie mussten sich im Winter wegen der bitteren Kälte in die Kanalisationsschächte flüchten. Sie waren immer auf der Hut vor der Polizei, die sie aufgriffen, um sie in Kinderheime zu stecken. Die Kinder, die dort aufwachsen, leiden an Mangelernährung; sie bleiben alle sehr klein.
Bei Marianne und ihren Kollegen/ innen geht es ihnen gut. Zwar sind sie jetzt nicht mehr so frei wie auf der Straße, und besonders im Sommer kommt es vor, daß das eine oder andere Kind wieder zurückgeht, aber nun bekommen sie eine ausgewogene Ernährung, lernen in der Wohngemeinschaft soziales Verhalten, gehen regelmäßig zur Schule. Und sie bekommen wieder Vertrauen zu Erwachsenen und dürfen einfach wieder Kind sein.
Wir treffen auch René, einer der Betreuer. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit älteren Straßenkindern. Er besucht die Jugendlichen regelmäßig auf der Straße, bringt ihnen Essen und Kleidung, und er leitet eine Fußballgruppe. Da kommt unser Mitbringsel, etwa 30 Fußbälle, mehr als recht!
Auch ein kleiner Junge, dessen Spitzname "Bumbule" (Bällchen) heißt, freut sich über einen kleinen Ball. Er liebt Bälle und alles, was Räder hat, und so haben wir ihm ein besonderes Erlebnis beschert - er darf ein kleines Stückchen bei Tommy mitfahren!
Wir verabschieden uns von den Kindern und René, denn es ist schon spät, und der Taxifahrer, der Marianne und Bumbule herfuhr, möchte nicht länger warten. Mit René tauschen wir noch Telefonnummern aus, denn er selbst ist begeisterter Crossfahrer, und wir sind auf derselben Wellenlänge. Vielleicht klappt ein Treffen, wenn wir von unserer geplanten Rundreise durch die Mongolei zurück in Ulan- Bator sind.
Marianne lädt uns ein, die Wohngemeinschaft zu besuchen. Dort in der 5- Zimmer- Wohnung leben 10 Kinder bzw. junge Erwachsene (sogar ein Baby ist dabei) mit drei Betreuerinnen zusammen. Bei uns unvorstellbar, aber hier in der Mongolei ist es normal, daß soviel Menschen zusammenleben; sie sind es gewohnt. Und die Wohnung ist schön und gemütlich eingerichtet. Dieses Jahr noch ziehen sie trotzdem gemeinsam in ein großes Haus, das Help international gerade baut. Dort gibt es dann sogar noch Platz für mehr Kinder. Darüber ist Marianne sehr froh, denn sie und ihre Kollegen/ innen haben freie Hand - sie selbst können entscheiden, welche und wieviel Kinder sie aufnehmen. Natürlich müssen sie dabei auch bedenken, ob sie die finanziellen Mittel, die alle aus Spenden stammen, für den Unterhalt aufbringen können. Es kam schon vor, daß sie zum 15. nicht wußten, wie sie den Rest des Monats überstehen sollten. Aber bisher kam immer zur rechten Zeit ein Retter in Not...
Wir bewundern diese Menschen, die so uneigennützig und selbstverständlich diesen Kindern helfen und würden uns deshalb freuen, wenn der eine oder andere von Euch dieses Projekt unterstützen möchte. Auch kleine Geldbeträge helfen schon - was sind beispielsweise 10,- EUR für uns? Sachspenden sind sicherlich auch willkommen, da das neue Haus eingerichtet werden muß...Wer helfen will, meldet sich bei uns über unser Kontaktformular, und wir stellen den direkten Kontakt zu Marianne her, oder ihr geht den offiziellen Weg über Help international.

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