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Wir nehmen Euch mit auf unserer Reise...

 

Tommy & Rosa

Unser Reisetagebuch

Neuseeland - Teil 2

Dunedin - Mt. Cook - Christchurch - Nelson - Wellington - Levin - Hastings

1. Februar 2006 - 28. Februar 2006

Gefahrene Kilometer: 3590 km
Strecke: Papatowai > Owaka > Kaimataitai (Nugget Point) > Balclutha > 1 Milton > Dunedin > 87 Clarks Junction > Middlemarch > Kyeburn > 85 Idaburn > Omakau > Galloway (Bike Rally) > 8 Cromwell > Lindis Valley (Lindis Pass) > Omarama > Twizel > 80 Aoraki (Mount Cook) > 8 Lake Tekapo > Fairlie > 79 Geraldine > 72 Mayfield > Windwhistle > Homebush > 73 Kirwee > Christchurch > 75 Little River > Akaroa > Christchurch > 1 Belfast > Amberley > Waipara > 7 Culverden > 70 Waiau > 1 Greta Valley > Cheviot > Kaikoura > Rakautara > Ward > Blenheim > Tuamarina > Rarangi (Port Underwood Rd) > Waikawa > Picton (Queen Charlotte Drive) > Momorangi > Havelock > 6 Pelorus Bridge > Whangamoa > Nelson > Motueka > Woodstock > Thorpe > Wakefield > 6 Nelson > Havelock > Picton > Wellington > 1 Porirua > Johnsonville > 2 Lower Hutt> 58 Pauatahanui > Paekakariki > 1 Levin > Koputaroa > 1 Waikanae > Birchville > 2 Featherston > 53 Martinborough > Gladstone > Masterton > Awatoitoi > Tinui > Castlepoint > Tinui > Caste Hill > 52 Alfredton > Rakaunui > Weber > Wimbledon > Taumatawhakatangihangakoauauotamateapokaiwhenuakitanatahu > Wallingford > Waipukurau > 2 Otane > Te Aute > Hastings

Dunedin
Wir fahren nicht direkt von Papatowai nach Dunedin, sondern biegen auf eine Schotterstraße ab zum "Nugget Point".
Dort gibt es einen schönen Leuchtturm, man hat eine tolle Aussicht, es gibt Robben, die sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, und sogar Seelöwen, die sich irgendwo in Felsnischen verstecken - wir sehen sie nicht, wir hören sie nur!
Und es soll hier die seltenen Gelbaugen- Pinguine geben, aber deren Zeitplan stimmt leider nicht mit unserem überein. Sie kommen erst nachmittags vom Fischen heim!
Die Straße führt wieder ein Stück ins Landesinnere, aber auf einem schönen Schottersträßchen bei Waihola geht´s über den Berg zur Küste und wieder auf Teer immer am Meer entlang nach Dunedin.
Die Strände hier bestehen aus weißem Sand - ein Traum!

Bettina und Thomas
Das Haus von Bettina und Thomas, die über einen BMW- Newsletter auf unsere Webseite gestoßen sind und uns daraufhin eingeladen haben, finden wir dank GPS auf Anhieb.
Die beiden sind noch nicht zuhause, aber Henry, der jüngere von zwei Söhnen, macht uns die Tür auf. Er versorgt uns mit Getränken und hängt Hängematten im Garten auf.
Bald kommt Bettina nachhause, dann auch Thomas. Beide sind Designer, Bettina, ursprünglich aus Hamburg, wanderte mit 18 in die USA aus, wo sie Thomas, der aus Köln kommt, kennengelernt hat. Dort lebten sie 20 Jahre, und sind nun seit eineinhalb Jahren in Neuseeland. Thomas ist Professor für Design und hat hier an der Uni eine gute Stelle gefunden, Bettina arbeitet als Design- Managerin.
Es gibt viel zu erzählen - wir von den Erlebnissen unserer Weltreise, die beiden von ihrem interessanten Leben. Und sie haben uns einige Tips und Dutzende Landkarten, die wir mitnehmen dürfen, für unser nächstes Ziel: Die USA.

Albatrosse (Royal Albatross)
Leider müssen die zwei am nächsten Tag zur Arbeit, und so machen wir uns alleine auf zur nahegelegenen Albatross- Kolonie.
Es ist sehr windig an diesem Morgen, und wir suchen uns einen windgeschützten Platz hinter einer Hecke - sonst wären alle Bilder verwackelt, so stark bläst der Wind! Den Albatrossen gefällt der Wind, und sie drehen ihre Kreise über unseren Köpfen ohne einen Flügelschlag.
Es ist beeindruckend die größten Seevögel der Welt mit ihrer riesigen Flügelspannweite live zu erleben!
Es wird eine geführte Tour zu den Albatrossen angeboten in ein Gebiet, das den Nichtzahlungswilligen verwehrt bleibt, aber Bettina hatte uns davon abgeraten. Und auch im Reiseführer steht´s: Vom Parkplatz aus hat man den besten Blick auf die gefiederten Gesellen.
Abends versorgt uns Henry mit Pasta - Bettina kommt erst spät von der Arbeit und Thomas hat noch ein Geschäftsessen.

Party
Den nächsten Morgen verbringen wir im Internet - zur Abwechslung mal nicht im Internetcafé, sondern bequem am eigenen Notebook. Wir aktualisieren die Webseite und beantworten schon längst überfällige Emails.
Als Bettina mittags heimkommt, strahlt sie über´s ganze Gesicht - endlich hat sie ihre eigene BMW R 1150 GS wieder, die sie sich aus den USA nachkommen ließ, und die lange im Container schlummerte. Endlich muß sie nicht mehr die 1150er von Thomas ausleihen, sondern kann ihre eigene um die Kurven jagen!
Dann wird´s stressig - für den Abend sind ein paar Freunde eingeladen, es ist schon spät, aber es ist weder eingekauft noch irgendetwas vorbereitet. Aber gerade als die ersten Gäste eintrudeln, ist alles fertig, und wir haben gelernt, wie man Kartoffelsalat auf Hamburger Art macht!
Thomas brät Frikadellen am Designer- Gasherd, der mitten in der Küche steht, während wir uns mit den Gästen bekanntmachen: Da sind zwei Motorradfreunde, mit denen Bettina regelmäßig auf Tour geht, eine Bekannte vom Yoga- Kurs und noch zwei Designer, die heute ihr Vorstellungsgespräch an der Uni hatten. Der eine kommt aus Deutschland und hat vor Jahrzehnten bei Thomas in Köln studiert, der andere ist Argentinier und lebt in Buenos Aires.
Wir zeigen unsere Bilder das erste Mal nicht am Notebook, sondern an der Wand mit Hilfe eines Beamers, der sonst für´s Heimkino zuständig ist.
Der Abend ist lustig und endet erst spät in der Nacht.

Pressetermin
Obwohl kaum geschlafen, müssen wir früh aufstehen - Thomas hat einen Pressetermin für uns organisiert. Noch etwas verschlafen sitzen wir über einer Tasse Kaffee in der Küche, während wir mit Fragen über unsere Weltreise bombardiert werden. Danach geht´s mit den bepackten Kälbchen an den Strand zum Fotoshooting.
Zeitungsartikel "Otago Times" Wahrscheinlich war auch der von der Presse noch nicht ganz wach, als er uns interviewt hat, denn in der Zeitung steht, daß Tommy Besitzer eines Motorradladens ist...

Abschied und Wiedersehen
Es ist Samstag, und somit haben Thomas und Bettina Zeit, uns ein Stück zu begleiten. In der Nähe von Alexandra findet eine "Bike Rally", also ein Motorradtreffen statt, das wir besuchen wollen. Dort haben wir uns mit Toddy, den wir in Te Anau besucht hatten, verabredet.
Henry fährt bei seinem Daddy auf der GS mit, Bettina kann endlich mal ihre eigene 1150er fahren, und in der Stadt treffen wir noch die beiden Motorradfreunde Ken und Galvin vom Vorabend, auch mit BMW´s unterwegs.
Bettina verschwindet kurz in einen Laden und kommt wieder mit zwei Merino- Schals für uns - Wahnsinn!
Einmal mehr fahren wir eine wunderbar kurvenreiche Strecke durch unberührte Berglandschaft. Unterwegs halten wir zum Kaffee und "Pies", das sind gefüllte Küchlein - meist mit Gemüse- oder Fleischfüllung.
Ken darf ein Weltreise- Kälbchen fahren, und er drückt dafür Tommy den Schlüssel für seine Boxer Cup- Maschine in die Hand. Vor lauter Aufregung fährt Tommy die ersten paar hundert Meter auf der rechten Seite...
Kurze Zeit später geht´s ans Verabschieden - wir fahren weiter Richtung Alexandra, unsere Gastfamilie mit ihren Freunden zurück nach Dunedin.
Der Abschied fällt schwer - in kürzester Zeit sind uns diese Menschen ans Herz gewachsen, und am liebsten würden wir mit ihnen zurück nach Dunedin, um noch ein paar Tage mit ihnen zu verbringen...

Bike Rally
Toddy entdeckt uns sofort, und noch auf den Motorrädern sitzend schlürfen wir das erste Bier. Toddy stellt uns Hans vor, den wir erst besuchen wollten, der aber nicht zuhause war. Die zwei haben schon Pläne für uns: Gemeinsam mit Toddy und seinem Sohn soll´s am nächsten Tag auf einer "4WD"- Strecke über die Berge nach Papatowai gehen. Dort würden wir alle bei Hans unterkommen, der bei einer deutschen Metzgerin eingekauft hat: Deutsche Bratwürste, dazu will er Sauerkraut machen, als Dessert wird´s dann frischen Zwetschgenkuchen geben, er will auch noch Vollkornbrot backen und und und... Uns läuft das Wasser im Mund zusammen, denn ab und zu vermissen wir schon die deutsche Küche! Und wir sind hin und her gerissen, denn unsere Pläne sind anders: In Papatowai und Umgebung waren wir ja schon, wir wollen zum Mt. Cook und danach nach Christchurch!
Der Abend endet recht früh, denn es fängt an zu regnen, und wir sind noch müde vom Vortag. Natürlich können wir nicht gut schlafen - die Musik ist einfach zu laut, und nicht nur wir sind vor dem Regen ins Zelt geflüchtet: Direkt neben uns geht die Party im Zelt weiter...
Waren wir am Vortag noch unschlüssig, ob wir den Umweg in Kauf nehmen, um mit Hans und Toddy einen netten Abend bei deutschem Festessen zu verbringen, ist uns heute klar, was wir machen werden. Einen weiteren Abend mit Alkohol und wenig Schlaf stehen wir nicht mehr durch. Wir müssen Toddy und Hans enttäuschen - wir fahren direkt zum Mt. Cook!

Unterwegs zum Mt. Cook
Zwar ist es bewölkt, aber trotzdem beeindruckt uns die Landschaft am Lindis Pass und das türkisfarbene Wasser des Lake Pukaki. Der See wird gespeist von den Gletschern des Hooker Valleys, an dessen Ende Mt. Cook, der höchste Berg Neuseelands, thront.
Aber zunächst bekommen wir weder ihn noch die Gletscherberge zu Gesicht - die Wolkendecke hängt zu tief. Und es ist kalt! Wir ziehen sogar die RUKKA- Thermowäsche unter die Motorradklamotten.
Auf dem Weg zum Mt. Cook überholen wir zig Uralt- Autos, die teilweise 100 Jahre alt sind! Die im Stil der alten Zeit gekleideten Fahrer sehen etwas eingefroren aus - die wenigsten dieser Oldtimer haben ein geschlossenes Dach geschweige denn eine Windschutzscheibe! Später erfahren wir, daß es diese Oldtimer- Rally bis in das Nachrichtenmagazin "Spiegel" geschafft hat - weil die Organisatoren der Rally den örtlichen Karateclub angeheuert hat, um die kostbaren Autos vor den Keas zu schützen. Diese Bergpapageien lieben es nämlich an Autos rumzupicken!

Bergpapageien
Bei der Ortschaft Mt. Cook finden wir einen schönen und großen DOC- Campingplatz vor. Abends kommen zum ersten Mal die Merino- Schals von Bettina zum Einsatz, bald sind wir aber im Zelt im warmen Schlafsack. Noch müde von den schlaflosen Nächten davor, nickern wir schon um 18.00 Uhr ein, werden aber bald wieder von den typischen Lauten der Keas geweckt. Munter werden wir, als mehrmals ein Kea auf unserem Zelt landet, und wir auch noch verdächtige Geräusche an unseren Motorrädern hören.
Die nächsten zwei Stunden bis zur Dunkelheit sind wir damit beschäftigt, abwechselnd aus dem Zelt zu springen, um die Horde halbwüchsiger Keas daran zu hindern, unsere Kälbchen in Einzelteile zu zerlegen! Keas sind frech, neugierig, verspielt, und sie lieben Gummi - klar, daß sie es auf unsere Mopeds abgesehen haben!
Die Scheu vor Menschen haben sie leider abgelegt, weil Touristen sie nur allzu gern füttern...
Wir ärgern uns über ein paar Touris, die mit Kameras bewaffnet entzückt den Keas zuschauen, wie sie gerade Löcher in ein Zelt hacken. Als Tommy hingeht und kurzerhand die Keas vertreibt, wird er nur verständnislos angeschaut. Warum vertreibt er die hübschen Vögelchen, wenn ich doch gerade ein Foto von ihnen machen will?? Als Tommy erklärt, daß die Keas großen Schaden an dem Zelt anrichten würden, wenn man sie nicht verscheucht, wird er gefragt, ob das denn sein Zelt sei...

Mt. Cook
Am nächsten Morgen um Punkt Fünf wecken uns wieder die Keas - in der Dämmerung sind sie am aktivsten, tagsüber eher nicht, so daß wir getrost unsere Siebensachen alleine lassen können.
Wieder ist es wolkenverhangen und kalt, trotzdem packen wir unseren Rucksack, um eine kleine Wanderung ins Hooker Valley zu machen. Schon bald blitzt auch hie und da blauer Himmel hervor, und als wir nach eineinhalbstündigem Marsch am Gletschersee ankommen, ist die Sicht endlich frei auf die schneebedeckte Spitze des Mt. Cook! Ihn zu besteigen gilt als sehr schwierig und ist heutzutage eigentlich fast nur mit einer geführten Tour möglich. 1882 versuchten ein Ire und zwei Schweizer die Erstbesteigung des Berges, aber erst 1894 gelang dies drei Neuseeländern.
Die Gletscherberge, die das Hooker Valley säumen sind nicht weniger beeindruckend, und weil wir nicht weit vom Tasman Glacier sind, fahren wir nach der Wanderung das kurze Stück Schotterstraße zum "Tasman Glacier View", ein Aussichtspunkt, den man vom Parkplatz aus in 20- minütigem Aufstieg zu Fuß erreichen kann. Der Tasman Glacier ist 29 km lang und bis zu 3 km breit und an seiner dicksten Eisschicht 600m hoch! Wir sehen das Eis am Ende des Gletschers fast nicht, denn es ist bedeckt mit Geröll. Im Gletschersee schwimmen dicke Eisberge, die vom Gletscher abgebrochen sind. Ein traumhafter Blick von hier oben!
Da es auf dem DOC- Campingplatz keine Dusche gibt, fahren wir ins Dorf, um in der dortigen Schutzhütte ("Public shelter") zu duschen. Da es nur eine einzige Dusche gibt, müssten wir warten, also lassen´s wir bleiben. Der Hunger treibt uns ins Restaurant. Dort bestellen wir eine Pizza zum Mitnehmen, die wir auf dem Bänkchen vor dem Restaurant genüsslich vertilgen. Es ist tatsächlich die beste Pizza, die wir je gegessen haben - belegt mit Steak, Feta, Oliven und Sauerrahm!

Christchurch
Der gleiche Weg am Lake Pukaki vorbei führt uns zurück zur Hauptstraße. Dieses Mal scheint die Sonne, und wir werden öfter mal abgelenkt von der traumhaften Sicht auf Mt. Cook im Rückspiegel. Morgen erst wollen wir in Christchurch sein, also beschließen wir am Lake Tekapo in der gleichnamigen Ortschaft unser Zelt aufzuschlagen. Nachts fängt es an zu regnen, und es hört den ganzen nächsten Tag nicht mehr auf.
Das erste Ziel in Christchurch ist der BMW- Händler, dessen Chef wir auf der BMW- Rally in Flock Hill kennengelernt hatten. Wir fragen, ob wir morgen vorbeikommen können, um zu schrauben. Wir müssen bei beiden Dakars die Gabel- Simmerringe ersetzen, und bei Rosa´s Kälbchen ist mal wieder das Lenkkopflager fällig. Die Simmerringe haben wir dabei, aber das Lenkkopflager nicht. Glücklicherweise hat er eines auf Lager, und die Bremsbeläge, die wir mitnehmen möchten, kann er bis morgen besorgen - perfekt!

Monique und Johan
Wir verabschieden uns gerade, als ein bekanntes Gesicht hereinkommt - Johan, der uns für die nächsten Tage eingeladen hat! Zufall, daß wir uns hier treffen, denn er will ein Ersatzteil für seine Yamaha TDM abholen. So müssen wir sein Häusschen nicht suchen, sondern können ihm hinterherfahren. Er und seine Frau Monique sind vor gut zwei Jahren von Holland nach Neuseeland ausgewandert und haben sich hier in einem schönen Vorort von Christchurch niedergelassen. Wir haben die beiden auf der Fähre von Wellington nach Picton kennengelernt, als sie gerade von ihrem Motorradurlaub nachhause fuhren.
Johan kocht leckere, hausgemachte Pasta, und wir wollen uns am nächsten Abend revanchieren und verabreden daher, daß wir kochen.
Davor liegt aber noch ein hartes Stück Arbeit vor uns: Um 9.00 Uhr sind wir in der BMW- Werkstatt und dürfen in einer Ecke in aller Ruhe schrauben. Wir sind froh um den trockenen Platz, denn draußen schüttet es ohne Unterlaß.
Tommy wechselt mit Rosa´s Hilfe wie geplant die Gabel- Simmerringe an beiden Dakars und das Lenkkopflager an Rosa´s Maschine. Nachmittags sind wir endlich fertig, und wir bedanken uns mit ein paar Bier für den tollen Schrauberplatz, die vielen Tips der Mechaniker, das Werkzeug, das wir benutzen durften, und die 10% Preisnachlaß auf die Ersatzteile!
Wir machen viel zu viel Kartoffelgratin, und fallen todmüde vom Schrauben und vollgestopft vom Essen ins Bett. Vielleicht hat Tommy zuviel gegessen oder sich irgendwo was eingefangen, jedenfalls geht´s ihm in dieser Nacht gar nicht gut. Den folgenden Tag verbringt er schlafend im Bett.
Wir haben uns per Email mit Elke und Arne verabredet - die zwei, die uns ein paar Sachen aus Deutschland mitgebracht hatten, und die hier in Neuseeland mit gemieteten Motorrädern auf Tour sind. Mit ihnen und mit Monique und Johan machen wir eine wunderschöne Motorradtour über die Summit Road, Dyers Pass und das beliebte Ausflugsziel "Sign of the Kiwi". Wir genießen die schöne Aussicht auf Christchurch und die Küste - ein wirklich hübsches Fleckchen Erde! Zum Abschluß geht´s in ein Straßencafé in Christchurch, und schon bald verabschieden wir uns von Elke und Arne und auch von unseren netten Gastgebern Monique und Johan, denn wir haben eine weitere Verabredung und wieder eine Einladung, nur wenige Kilometer weiter.

Wiedersehen mit Thomas
Verabredet sind wir mit Thomas, dem Professor aus Dunedin. Er ist für ein paar Tage in Christchurch und mit seiner GS da, also eine gute Gelegenheit für eine gemeinsame Ausfahrt auf die Halbinsel "Banks Peninsula".
Über Lyttleton geht´s nach Akaroa, einem hübschen Örtchen am Meer, in dem sich viel Franzosen niedergelassen haben. Dort gibt´s "Fish and Chips" vom feinsten - "Blue Cob" heißt der leckere Fisch.

Rebekka und Mark
Eingeladen sind wir von Rebekka und Mark, die ein nettes Häusschen in Little River, auf halbem Weg von Christchurch nach Akaroa, bewohnen.
Dort angekommen, satteln wir die Dakars ab und beziehen "unser" Schlafzimmer. Die beiden lassen sich nicht davon abbringen, uns ihr Ehebett zu überlassen. Nach "Afternoon tea" schwingen wir uns wieder auf die Mopeds, um nach "Diamond Harbour" zum Dinner zu fahren. Rebekka und Mark sind seit gerade mal einer Woche stolze Besitzer einer zwöljährigen BMW K75, die erst 3000 km auf dem Buckel hat, und die aussieht wie neu!
In Diamond Harbour treffen wir ein letztes Mal Thomas, mit dem wir uns dort verabredet haben.
Mark muß am nächsten Morgen zur Arbeit - er unterrichtet an der Universität in einem Vorort von Christchurch. Rebekka kann auch zuhause an ihrer Doktorarbeit schreiben - sie bleibt daheim, macht uns ein leckeres Frühstück und hängt doch tatsächlich unsere Wäsche auf, während wir eine kleine Motorradtour unternehmen. Von "Little River" zweigt eine Schotterstraße ab, die über einen Pass nach "Port Levy" führt, danach fahren wir wieder über "Diamond Harbour" zurück zu unseren Gastgebern - eine schöne Nachmittagstour!

Phil Garrett
Abends ist Phil Garrett zum Essen eingeladen. Phil hat 2005 einen neuen Weltrekord aufgestellt: Er und sein Team bauten ein "Sidecar", ein Gespann auf der Basis einer Suzuki GSXR 1000, eigens für diesen Geschwindigkeitsrekord.
In der Nähe von Christchurch wurde eine öffentliche Straße gesperrt, wo Phil mit 272 km/h den neuen Rekord schaffte.
Mark und Rebekka waren zwei der vielen freiwilligen Helfer. Kennengelernt haben sie Phil über ihr gemeinsames Interesse an Gespann- Rennen. Mark´s Vater Stan Dibben war ein bekannter und erfolgreicher Gespann- (Bei-)Fahrer und wurde 1953 sogar Weltmeister, zusammen mit Eric Oliver als Fahrer.
Der Abend ist sehr interessant, Phil ist begeistert von unserer Weltreise, und wir von ihm - von seiner Persönlichkeit und von dem, was er geleistet hat, um einen neuen Weltrekord aufzustellen.
Er präsentiert uns eine DVD mit vielen Bildern und kurzen Filmsequenzen, die aus der Luft und von der Fahrerkabine aus gedreht wurden - Wahnsinn, wie eng eine Straße bei so einer hohen Geschwindigkeit wird! Er verspricht uns eine dieser DVD´s, er will sie uns nachschicken, und er stattet uns dazu noch mit zwei T- Shirts aus!
Der Abend vergeht wie im Flug, und auch die Zeit mit Rebekka und Mark. Die beiden sind echt lieb - Mark putzt unsere Visiere und Schuhe zum Abschied, und Rebekka versorgt uns mit Zitronen vom eigenen Baum, Bier für den Abend und Vesper für unterwegs. Wieder fällt der Abschied schwer...

Kaikoura
Die Strecke nach Kaikoura ist recht unspektakulär, flach und ohne Berge. Erst kurz vor dem Ort schwingt sich die Straße durch ein paar schmale Tunnels, und endlich wird es wieder bergig. Kaikoura selbst ist schön am Meer gelegen, im Hinterland ragt eine Gebirgskette auf.
Wir buchen eine "Whale Watching"- Tour für den nächsten Morgen vor - ohne Vorauszahlung und ganz unverbindlich. Niemand kann uns sagen, wie das Wetter morgen wird - keiner traut so recht den Wettervorhersagen hier, und das Wetter kann in Neuseeland von einem Moment zum nächsten umschwingen.

"The world´s fastest Indian"
Wir nutzen die letzte Gelegenheit, um im Kino den neuseeländischen Film "The world´s fastest Indian" anzusehen. Es geht darin um die wahre Geschichte von "Burt Munro" (überzeugend gespielt von Anthony Hopkins), der in seiner Garage eine alte, klapprige "Indian" zu einem Weltrekord- Motorrad umbaute. Das letzte Geld zusammengekratzt, und mit der Unterstützung einiger weniger, die an ihm glaubten, heuerte er als Koch auf einem Frachter nach den USA an, mit seiner Indian im Gepäck. Auf dem Rennkurs "Bonneville" in "Salt Lake City" schaffte er tatsächlich einen neuen Weltrekord!
Immer wieder verbesserte er danach seine Indian, und immer wieder kehrte er nach Salt Lake City zurück, um auf dem Salzsee die Schnelligkeit seiner Maschine zu beweisen. Sein Weltrekord von 1967 auf stromlinienförmigen Motorrad unter 1000 m3 besteht tatsächlich heute noch! Ein faszinierender Film, der hoffentlich auch in Deutschland in die Kinos kommt...

"Whale Watching"
Am Morgen strahlt die Sonne vom Himmel, also geht´s zum Wale gucken! Bei Kaikoura kommen die Giganten der Meere recht nah ans Festland. Das liegt daran, daß hier ein Unterwasser- Canyon eine Seetiefe bis zu 3km erzeugt, die wiederum ausreichend Nahrung für Pottwale ("Sperm Whales") birgt. Pottwale werden bis zu 70 Jahre alt, die männlichen Tiere bringen etwa 50 Tonnen auf die Waage und messen stattliche 18 bis 20 Meter. Pottwale haben Zähne, sie ernähren sich unter Anderem von Riesenkalamare. Das sind Tintenfische, die im Schnitt 6-12 Meter groß werden und am Meeresgrund zu finden sind. Ein Pottwal vertilgt bis zu einer Tonne Futter pro Tag, und er kann bis zu einer Stunde unter Wasser bleiben, bis er wieder zur Wasseroberfläche aufsteigt, um Luft zu schnappen. Dort bleibt er einige Zeit, um Luft zu tanken.
Man sieht nur einen Teil des Wales, vom Kopf bis zur Rückenflosse, den Rest läßt er entspannt unter Wasser "hängen". Immer wieder pustet er eine Wasserfontäne in die Luft, und irgendwann taucht er langsam kopfüber in die weite Tiefe hinab. Es ist ein besonderes Erlebnis, dies nur wenige Meter entfernt mitzuerleben...
Das "Whale watching" in Kaikoura ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen mit 250,- NZD für uns beide, aber wir haben es nicht bereut!

Auf dem Weg nach Nelson
Von Kaikoura fahren wir zum Weinort Blenheim, danach abseits der Hauptroute ein hübsches und kurviges, teilweise ungeteertes Sträßchen am Meer entlang nach Picton. Dann geht´s über den "Queen Charlotte Drive" in endlosen Kurven über das nette Hafenstädtchen "Havelock" nach Nelson. Die Strecke ist einfach traumhaft und ein Muß! Auf der einen Seite Urwald, sattes Grün und viele hohe Farnbäume, auf der anderen Seite erhascht man immer wieder wunderschöne Blicke auf die Fjordlanschaft des "Queen Charlotte Sound" und "Pelorus Sound".

Cordula und Jochen
In Nelson sind wir gerade auf der Suche nach einem Campingplatz, als wir eine BMW bemerken, die uns folgt. Es sind Cordula und Jochen, zwei Weltenbummler aus Deutschland. Was für ein Zufall!
Gestartet vor drei Jahren in Deutschland mit ihrem umgebauten Landrover und einem Anhänger mit den beiden BMW´s 80 GS drin, fuhren sie auf dem Landweg nach Malaysia, setzten von dort nach Australien über und sind nun seit fünf Monaten in Neuseeland unterwegs. Wir quartieren uns auf dem gleichen, etwas abseits und wunderschön gelegenen Campingplatz ein, und Cordula meldet uns gleich bei einem Grillfest am Abend an - Matthias, ursprünglich aus Deutschland, hat zum "BBQ" (Barbeque) eingeladen.
Durch einen glücklichen Zufall haben Cordula und Jochen Matthias kennengelernt, denn er half ihnen sehr bei der Reparatur einer der BMW´s.

BBQ
Matthias hat einen Beamer ausgeliehen, und sowohl Cordula und Jochen als auch wir präsentieren an diesem Abend Bilder aus aller Welt. Erst um 3.00 Uhr nachts sind wir wieder zurück am campingplatz und kriechen müde in unsere Schlafsäcke.

Fleischkäse und Thüringer Würstchen
Samstags ist Markt in Nelson, und am Stand der deutschen Metzgerin Doris, die wirklich famose Wurst herstellt, findet wöchentlich der Stammtisch der deutschen Einwanderer statt. Dort treffen wir uns mit Matthias, Cordula und Jochen, und auch Uli, den wir beim BBQ kennengelernt haben, ist mit seiner Yamaha Ténéré gekommen.
Wir essen genüßlich Fleischkäse und Thüringer Würstchen und decken uns bei Doris für die nächsten Wochen mit Salami, Krakauer und Rohessern ein. Es gibt neben den vielen Kunst- Ständen auch noch einen deutschen Bäcker, bei dem wir ein Roggenbrot erstehen.

Wiedersehen mit Bernd
Auf dem Markt sind wir auch mit Bernd verabredet, den wir von der BMW- Rally kennen, und lernen endlich auch seine Johanna kennen, die ihn für vier Wochen in Neuseeland besucht. Für diese Zeit hat sich Bernd eine Auszeit vom Jobben genommen, um mit ihr auf seiner 1100 GS durch Neuseeland zu touren. Die beiden wollen heute einen Strandtag einlegen, also verabreden wir uns zum Dinner heute abend.

Ausfahrt
Wir machen gemeinsam mit Cordula, Jochen, Matthias und Uli eine schöne Motorradtour in die Umgebung von Nelson - immer unterwegs auf schmalen Sträßchen, staubigen Schotterwegen und über schlammige Pfade. Auch ein Fluß wird durchquert und zum Schluß scheitert die Überquerung einer wackligen Fußgänger- Hängebrücke an der Überbreite von Jochen´s Motorradkoffern...In einem netten Café, das von einer Kommune verwaltet wird, gibt´s eine Verschnaufpause - und tatsächlich kommt noch ein deutsches motorradfahrendes Pärchen dazu - Joachim und Sabine.
Abends treffen wir uns wie verabredet zum Dinner mit Bernd und Johanna. Ein schöner Tag!

Ruhetag
Cordula und Jochen fahren am nächsten Tag bei der Sonntags- Ausfahrt des BMW- Clubs mit. Das reizt uns auch, zumal wir sicher ein paar bekannte Gesichter von der BMW- Rally treffen würden, aber wir benötigen dringend mal einen Tag für uns, unsere Wäsche und die Reiseberichte. Staubig und müde kommen Cordula und Jochen zurück - Uli und Matthias haben für den Rückweg einen holprigen Wanderweg ausgesucht!

Golden Bay
Wir kommen langsam in Zeitnot - wir haben nur noch weniger als einen Monat für die Nordinsel. Deshalb entscheiden wir uns den Küstenstreifen zwischen Greymouth und Westport, den wir noch nicht kennen, der aber wunderschön sein soll, auszulassen. Wir wollen jetzt nur noch einen Abstecker zur "Golden Bay" machen, bevor wir zur Nordinsel übersetzen.
Dieser Abstecher, den uns Matthias empfohlen hatte, lohnt sich schon wegen der kurvigen Strecke von Motueka über Upper Takaka zur Hippie- Hochburg Takaka- schwungvolle Kehren über einen Bergkamm mit toller Aussicht ins Tal.
Im verschlafenen Örtchen Collingwood stellen wir unser Zelt auf und machen noch am selben Tag eine Tour nach Port Puponga zum Cape Farewell, wo man eine schöne Sicht oberhalb des "Visitor Centre" auf die Dünen von Farewell Spit hat. Diese Landzunge ragt knapp 30 km wie eine Sichel ins Meer und wird von Meeresströmungen pro Jahr mit fast 4 Millionen m3 neuem Sand versorgt.
Von unserem Basislager in Collingwood unternehmen wir weitere Touren: Beispielsweise zu den "Pupu Springs" nahe Takaka. Pro Sekunde quellen hier durchschnittliche 14 m3 Wasser aus dem Boden! Das Wasser ist so klar, daß man an einer drei Meter tiefen Stelle meint, es wäre nur wenige Zentimeter tief!
Wir fahren außerdem nach Pohara, an schönen Sandbuchten vorbei und grünem Urwald, zum nördlichen Einstieg des "Abel Tasman Nationalparks". Auf dem Rückweg kehren wir in die beliebte Bar "Mussell Inn" bei Onekaka ein und gönnen uns ein köstliches Bier aus der hauseigenen Brauerei.

Wellington - zurück auf der Nordinsel
An einem Tag fahren wir die gleiche Strecke über Nelson zurück nach Picton und setzen mit der Fähre über nach Wellington.
Im 20 km entfernten Parirua finden wir einen Campingplatz und mieten uns für zwei Nächte ein. Noch einmal besuchen wir das "Te Papa Museum" in Wellington - dieses Mal ohne Zeitdruck. Leider ist die "Fastest Indian" von Burt Munro nicht mehr ausgestellt. Jetzt, nachdem wir den Film gesehen haben, wäre es interessant gewesen, die Maschine noch einmal anzusehen...

Faye und Andy
Aus Levin kommt eine Einladung, die wir nicht verpassen wollen - von Faye und Andy, beide begeisterte Motorradfahrer. Sowohl Tanja und Christian als auch Elke und Arne waren Gast bei den beiden und haben uns in den höchsten Tönen von ihnen vorgeschwärmt. Der Kontakt kam bei ihnen jeweils über das Kiwibiker- Forum zustande.
Faye und Andy hatten uns zufällig in Wellington gesehen, als wir gerade mit Gerda und Alex auf dem Weg zur Südinsel waren. Sie fragten Tanja und Christian nach unserer Email- Adresse und luden uns zu sich ein.
Wir bekommen ein großes Zimmer, wir haben ein eigenes Bad, die Kälbchen haben Platz in der riesigen Garage, und Faye kocht überaus leckere Chicken mit Reis, dazu gibt´s Rotwein aus Martinborough, einer bekannten Weinregion. Mann, werden wir wieder verwöhnt!
Tommy und Andy machen eine schöne Tagestour. Ziel ist ein Motocross- Rennen, der Windfarm mit zig riesigen Windrädern und eine Rennstrecke, die heute für jedermann offen ist. Faye geht währenddessen zum Friseur, und Rosa bringt das Reisetagebuch auf Vordermann. Abends sind wir beim Nachbarn eingeladen - "House warming party" nennt sich hier die Einweihungsparty - der Nachbar ist erst kürzlich hier eingezogen.

Typisch "Kiwi"
Am nächsten Tag machen´s wir wie die Kiwi´s - es wird den Neuseeländern nachgesagt, daß sie alles mit ihrem Auto erreichen wollen. So ist es hier am Strand normal, daß man mit seinem Vehikel entlang fährt - wow, macht das Spaß!! Zurück bei Faye und Andy spritzen wir als allererstes das aggressive Salz von den Mopeds, dann statten wir einem Nachbar einen Besuch ab. Ihn haben wir auf der "House warming party" kennengelernt, und er hat uns erzählt, daß er gerade ein Haus renoviert, daß er von einem anderen Ort zu seinem Grundstück bringen ließ. Da das Haus nicht komplett auf den LKW der Umzugsfirma gepasst hätte, sägten sie das Holzhaus kurzerhand in zwei Hälften. Das Haus ist eine einzige Baustelle, aber in vier Tagen will er trotzdem schon einziehen - hat aber nur abends Zeit, um zu werkeln... Unglaublich, was die Kiwis alles bewegen!

Mal wieder Abschied
Nach dem Dinner - das wir unseren Gastgebern zum Dank kochen - interviewt uns Faye. Sie ist selbständige Journalistin und schreibt regelmäßig für eine bekannte neuseeländische Motorradzeitschrift. Am nächsten Morgen stehen wir früh auf - wir wollen Andy noch einmal sehen bevor er zur Arbeit geht - heute ist unser Abreisetag. Aber nur kurze Zeit später kommt er wieder zurück - er hat sich freigenommen, um uns ein Stück zu begleiten!
Wir fahren das sehr schmale, meist einspurige und kurvige Sträßchen von Waikanae nach Birchville, dann geht´s über die beliebte Motorradstrecke von Upper Hut nach Featherston. In Masterton verabschiedet sich Andy, er macht sich wieder auf dem Heimweg.
Auch bei Faye und Andy wären wir gerne länger geblieben...

Auf dem Weg nach Hastings
Für uns geht´s weiter nach Castlepoint, einem verschlafenen, aber wunderschön gelegenen Dorf am Meer, das über eine Stichstraße zu erreichen ist. Die Straße dorthin gefällt uns - nichts los, schöne Kurven durch goldgelbe Hügel. Der Campingplatz ist für neuseeländische Verhältnisse unverschämt teuer - wir bezahlen 30,- NZD für eine Nacht! Zu bieten hat er dafür eigentlich nichts, außer die tolle Sicht auf den Leuchtturm und die Bucht. Weiter geht´s am Morgen von Tinui über eine Schotterstraße über Castle Hill nach Alfredton, und danach immer über kleine Nebensträßchen Richtung Hastings. Auf dem Weg kommen wir am längsten Ortsnamen der Welt vorbei:
Taumatawhakatangihangakoauauotamateapokaiwhenuakitanatahu!

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